SEO

Was ist SEO und brauch ich das?
Die Frage hat sich mir schon länger gestellt. Und auch die Frage: Ist das alles Voodoo oder doch nicht? Kann ich als Normalsterblicher das verstehen?
Die gute Antwort ist das SEO gar nicht so schwer zu verstehen ist und der Voodoo erst anfängt wenn ich etwas verkaufen möchte was ich gar nicht habe. Dann handelt es sich aber nicht mehr um Suchmaschinenoptimierung sondern um Suchmaschinenbescheissung.

Also los gehts:
Suchmaschinen versuchen möglichst die Wünsche der Suchenden zu erfüllen. Meist um den Suchenden dann noch ein wenig Werbung mitzugeben und damit dann Geld zu verdienen. Dabei ist es die Aufgabe von uns, die wir gefunden werden wollen der Suchmaschine beim finden der relevanten Inhalte zu helfen.
Wenn ich hier von Suchmaschinen spreche ist das nicht ganz richtig. Aktuell gibt es wohl nur eine relevante Suchmaschine mit der wir uns beschäftigen müssen. Google. Alle anderen Suchmaschinen verwenden auch den Suchindex von Google. Ja ich weiß, das stimmt nicht es gibt noch Bing und andere, aber die sind entweder viel zu unbedeutend oder wir können davon ausgehen das diese sich an die gleichen Standards halten wie Google.
Die von mir präferierte Suchmaschine meines geringsten Misstrauens ist DuckDuckGo. Auch DuckDuckGo verwendet den Suchindex von Google, jedoch ohne die Sammelleidenschaft bei persönlichen Daten und damit auch ohne die auf dich angepasste Präsentation von Google. Diese persönlich angepassten Suchergebnisse von Google kann zu anderen Ergebnissen als von anderen Suchenden führen. Vor der Überprüfung mit der Googlesuche ist es daher gut den Browser-Cache zu leeren, sich bei Google abzumelden und in einem Privat-Fenster des Browsers die Suche durchzuführen.

Bei Daniel Miessler gibt es eine sehr schöne Erklärung welche Punkte für eine erfolgreiche SEO nötig sind. Hier die Kurzform. Die Liste ist nach der Priorität der Punkte geordnet und kann von oben nach unten abgearbeitet werden:

  1. Gute Inhalte – Lange Texte mit eigenem Inhalt
  2. Links – Zu anderen Seiten und von anderen Seiten
  3. Hilf der Suchmaschine beim indexieren deiner Seite
  4. Deine Seite sollte schnell laden. (Zusatz: Mach deiner Seite per https erreichbar und gut per mobilem Gerät zu erreichen.)
  5. Kurze prägnante Titel und URLs
  6. Hoste deinen Inhalte nach Möglichkeit selbst.
  7. Erstelle eine Sitemap und stelle diese Goggle zur Verfügung

Einige Hilfsmittel für den SEO-Heimgebrauch:

  • Abfrage in Google die alle Einträge der angegebenen Seite im Suchindex zeigt (Funktioniert auch mit DuckDuckGo):
    site:domain.url
  • Die Search Console von Google Webmasters
  • Ein mögliches Plugin für WordPress: Yoast SEO, aber es gibt noch viele andere.
  • In der c’t 2016 Heft 19 Seite 82 – 98 gab es einen Artikel der das Thema gut erklärt und auch eine Einführung zu Yoast SEO beinhaltet.

Gärten und Politik (Teil 2)

Hier jetzt die Präsentation vom Umundu 2014 als pdf:
Gärten und Politik

Und hier gehts zum Manifest der Gärten in der Stadt:
DIE STADT IST UNSER GARTEN

Gärten und Politik (Teil 1)

Was haben Gärten mit Politik zu tun?
Nix oder?
Zumindest habe ich das schon häufiger gehört. Man kann das auch nachlesen. Zum Beispiel in den Kommentaren zu diesem Artikel auf Telepolis.
Und hier der Link zu einem der Kommentare. Demnach ist das Gärtnern eindeutig eine Privatangelegenheit.
Also ist Gärtnern doch nur Privatvergnügen und am Ende so politisch wie fernsehngucken?
In der aktuellen LE MONDE diplomatique vom Juli 2014 steht ein lesenswerter Artikel mit dem Titel "Säen und ernten" von Mathias Greffrath.
In diesem Artikel heißt es: „Der Hunger … haben eine gemeinsame Ursache in der Entkopplung, Ökonominierung und Globalisierung von Lebensmittelproduktion und Verbrauch.“ (Laut Artikel ist dies die Kernaussage des Weltagrarberichts der Weltbank).
Jetzt stell ich mal die These auf, dass Gärten genau diesem Trend, welcher zu Hunger auf der Welt führt, entgegenwirkt. Und das Gärten Menschen zu einem Teil ernähren können. Wie hoch dieser Anteil sein kann darauf gehe ich später noch ein.
Und das die Gärten politisch sind.

Moment!
Gärten sind politisch, wie auch alles andere auf dieser Welt politisch ist. Aber wahrscheinlich ist die politische Relevanz von den meisten Vorgärten eher gering. Hier geht es daher nur um die urbanen Gemeinschaftsgärten. Diese sind eine relativ neue Erfindungen und unterscheiden sich von anderen/früheren Gartenformen wie zum Beispiel Schreber- und Hausgärten. Auch ist wichtig das in den Gärten zu einem großen Anteil Gemüse angepflanzt wird. Hierbei wird meist der für Schrebergärten verpflichtende Anteil von mindestens einem Drittel Gemüse überschritten.
Die Überschneidungen zwischen den einzelnen Gartenformen, auch den nicht genannten, sind aber so hoch das vieles davon was ich hier schreibe auch für andere Gärten gilt. Und auch für eine relativ nahen Verwandte der Gemeinschaftsgärten die Solidarische Landwirtschaft. Diese zählt aber wie der Name schon sagt nicht mehr zu den Gärten sondern zur Landwirtschaft und ist daher hier nicht das Thema.

Ich selbst bin Mitbegründer eines Gemeinschaftsgarten in Dresden und schreibe dies aus meiner Erfahrung als Teil dieses Gartens.

Das politische an und in den Gärten möchte ich in 3 verschiedene Bereiche teilen:

  • Der wirtschaftspolitische Teil: Dieser zeigt sich in der Verbindung der Gärten mit der Transition Town Bewegung.
  • Der sozialpolitische Teil: Die ersten Gemeinschaftsgärten in Deutschland waren die Internationale Gärten oder auch Interkulturelle Gärten.
  • Der gesellschaftspolitische Teil: Die Gemeinschaftsgärten ändern das Verhältnis zum Besitz, zur globalisierten Welt und zum Zusammenleben.

Wie man jetzt schon sieht: Gärten sind politisch. Man kann versuchen diesen Umstand zu ignorieren, aber sie bleiben trotzdem politisch. Aber Gärten alleine werden unsere Welt nicht retten. Sie sind aber ein Baustein um unser Leben lebenswerter zu machen und die Ressourcen unserer Welt zu schonen.

WordPress Multisite (Teil_2)

.. nur der Vollständigkeit wegen:
Der zweite Teil der Installation von WordPress Multisite fällt aus, weil ich mich entschlossen habe die bisher drei WordPress-Seiten einzeln zu hosten.
Mir war das Zusammenführen zu aufwendig und das Risiko einer Multiste jetzt erstmal zu hoch.

WordPress Multisite (Teil_1)

Die Installation von WordPress Multisite funktioniert so:

  • Installation von WordPress: Wenn man z.B. bei uberspace ist nach dieser Anleitung: https://uberspace.de/dokuwiki/cool:wordpress. Manchmal kann es sein das die automatische Installation die Datenbank nicht richtig erstellt. Dann muss das mit dem jeweiligen Datenbank-Tool von Hand erledigt werden.
  • Als nächstes verwendet man diese Anleitung um das Netzwerk zu aktivieren: http://codex.wordpress.org/Create_A_Network. Ich hab hierbei die Subdomain-Variante gewählt. Diese Variante ist auch meist die Richtige. Wichtig ist das nach der Aktivierung des Netwerkes die Adresse des ersten Blogs des Netzwerks nicht mehr geändert werden kann. Also es geht schon, bedarf aber eines grösseren Aufwandes.
  • Wenn jetzt die erste Seite des Netzwerkes von einer bestehenden auf einem anderen Host umziehen soll so hilft dies: Gleiche URL auf zwei Hosts beim Umzug von WordPress. Der Umzug sollte dann so funktionieren, wie hier beschrieben: http://codex.wordpress.org/Migrating_Multiple_Blogs_into_WordPress_3.0_Multisite. Aber das kommt dann im zweiten Teil meiner Anleitung.
  • Was nicht (mehr) zu funktionieren scheint (WordPress 3.8.1) ist das in fast allen Anleitungen beschriebene Plugin „WordPress MU Domain Mapping“. Zumindest hatte ich damit keinen Erfolg. Es geht aber auch viel einfacher: Einfach eine Seite hinzufügen. Diese speichern und danach die Domain auf die gewünschte URL ändern. Fertig! Naja, fast. Leider kommt man jetzt nicht an das Dashboard des neuen Blogs dran. Hierfür muss noch in der wp-config.php folgendes eingesetzt werden:
    define('COOKIE_DOMAIN', '');
    Soweit. Im Zweiten Teil gehts dann mit dem Einrichten des Netzwerkes und dem Umziehen der Blogs, sowie dem Ändern der Zuordnungen im Nameserver weiter.

Gleiche URL auf zwei Hosts beim Umzug von WordPress

Wenn man in der:
/etc/hosts
die URL (domain.de) auf die IP des neuen Hosts legt und
die URL (www.domain.de) auf die IP des alten Hosts legt dann kann man gleichzeitig im Admin beider Blogs arbeiten.

Wichtig: Nachher die Umleitungen aus /etc/hosts löschen.